KI-Alarm im Büro: Dein digitaler Helfer entpuppt sich als Jobkiller und Arbeitsknechter!
Die schöne neue Welt der Künstlichen Intelligenz (KI) entpuppt sich für viele Beschäftigte immer mehr als Schreckgespenst. Während uns die Tech-Giganten die „Hilfe“ durch ChatGPT und Co. als Befreiung vom mühsamen Alltag verkaufen, wächst die Angst: Macht die „App, die alles weiß“ uns bald arbeitslos – oder schlimmer noch: zu ihren Sklaven?
Aktuelle Studien zeichnen ein düsteres Bild. Die Befürchtung vor dem Jobverlust durch KI ist real und weit verbreitet. Eine Untersuchung zeigt, dass 89 Prozent der Befragten Angst vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes durch KI haben, und ein Viertel davon hat es bereits erlebt. Besonders bitter: Jüngere Arbeitnehmer und Berufseinsteiger sind am stärksten betroffen, ganze 43 Prozent der unter 25-Jährigen sollen ihren Job bereits wegen KI verloren haben. Das ist keine „Revolution“, das ist eine knallharte Umwälzung, die die unteren Einkommensdrittel gnadenlos trifft, während die Tech-Bosse Kasse machen.
Selbst Sam Altman, der Kopf hinter OpenAI, der uns ChatGPT beschert hat, gibt zu, dass Arbeitsplätze „definitiv verschwinden“ werden. Eine neue Prognose schätzt, dass allein in Deutschland bis zu 800.000 Jobs wegfallen könnten – und ebenso viele neu entstehen. Doch wer profitiert von den neuen, hochspezialisierten Stellen? Wohl kaum der Kassierer oder die Sachbearbeiterin, deren Routineaufgaben die Maschinen übernehmen.
Und als ob der drohende Jobverlust nicht schon gruselig genug wäre, lauert eine neue Plage im Büro: der sogenannte „Workslop“. Das sind KI-generierte Inhalte, die zwar glatt und poliert wirken, aber in Wahrheit wenig Substanz haben und den menschlichen Kollegen zusätzliche Arbeit bescheren. Stell dir vor, du sollst die Fehler einer Maschine ausbügeln, die dir eigentlich Arbeit abnehmen sollte! 40 Prozent der US-Angestellten haben in den letzten Wochen solche inhaltlich mageren KI-Beiträge erhalten, die sie im Schnitt zwei Stunden extra kosteten. Das ist die wahre Fratze der Effizienzsteigerung: Mehr Profit für die Konzerne, mehr Stress und unbezahlte Mehrarbeit für die Angestellten.
Die Digitalisierung frisst sich tief in unseren Alltag. Ob bei der Gesichtserkennung am Smartphone oder der Sprachrecherche – wir werden immer abhängiger von den smarten Programmen. Doch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt eindringlich vor den Risiken: KI-Anwendungen erfassen gigantische Datenmengen, auf die es mitunter auch Cyberkriminelle abgesehen haben. Sensible Informationen wie Kreditkartendaten oder Passwörter könnten in falsche Hände geraten, wenn wir sie unbedacht in Sprachmodelle tippen. Die Mächtigen hinter diesen Systemen kontrollieren nicht nur unsere Arbeitswelt, sondern auch unsere persönlichen Daten – eine Machtkonzentration, die uns alle zutiefst beunruhigen sollte.
Die Verheißung, dass KI uns den Alltag erleichtern wird, erweist sich oft als Illusion. Stattdessen droht eine Gesellschaft, in der einige wenige „unfassbar reich“ werden, während ein Großteil „abgehängt“ wird und mit den Folgen des technologischen Wandels ringt. Die Ära der „festen Jobs“ ist vorbei, warnen Experten. Es ist ein erbarmungsloser Wettlauf, in dem nur diejenigen profitieren, die an den Hebeln der Macht sitzen und die Spielregeln diktieren.
Bild: Pixabay / This_is_Engineering
Report (29.11.2025) – Tech-Erklärer


