Renten-Déjà-vu unter Kanzler Merz: GroKo tanzt, Enkel zahlen

Des Kanzlers ewiges Renten-Roulette: Wenn die GroKo tanzt, zahlen die Enkel

Liebe Wählerinnen und Wähler, liebe Dauergewellte und Dauergeschröpfte! Haben Sie auch dieses wohlige Gefühl der Beständigkeit, das einen überkommt, wenn man sieht, wie unsere neue Schwarz-Rote Regierung – pardon, die „erneuerte“ Große Koalition unter Kanzler Merz, die uns ja erst seit Mai dieses Jahres beglückt – mit der gleichen Inbrunst und Überzeugung die alten Schlachten schlägt? Es ist wie ein Déjà-vu, nur mit teureren Parteitagen und noch blasseren Gesichtern!

Nehmen wir den Rentenstreit, dieses urdeutsche Ballett der politischen Absurditäten. Kaum ist die Tinte unter dem Koalitionsvertrag getrocknet, da springt der geschätzte SPD-Fraktionschef Matthias Miersch in die Bresche und beharrt felsenfest auf der magischen Haltelinie von 48 Prozent beim Rentenniveau. Ach, die 48 Prozent! Eine Zahl, so heilig wie das Grundgesetz, so unverrückbar wie die Deutsche Bahn bei Schnee. Man fragt sich, ob diese Zahl in Stein gemeißelt oder doch eher in den Koalitionsvertrag gestanzt wurde, während die Parteisekretäre noch die Champagnerkorken knallen ließen. Es ist ein Akt der Verzweiflung, getarnt als Prinzipientreue, der unsere Rentner bis zum Sanktnimmerleinstag auf ein auskömmliches Leben hoffen lässt, während die Beitragszahler schon jetzt in die Frührente entfliehen wollen.

Und während die SPD also ihre heilige 48-Prozent-Glocke läutet, steht Kanzler Merz da, lächelt sein Finanzexperten-Lächeln, das zwischen Verlegenheit und der puren Freude am Geldausgeben schwankt. Er, der seit Mai 2025 die Geschicke des Landes lenkt, navigiert dieses Land durch die Untiefen der Haushaltsdebatten, die – Überraschung! – mit über 500 Milliarden Euro enden. Eine Summe, bei der selbst der Weihnachtsmann Schnappatmung bekäme! Man könnte meinen, die Haushaltsberatungen wären ein Wettkampf im „Wer schmeißt das meiste Geld aus dem Fenster?“ und der Gewinner bekommt… nun ja, einen noch größeren Haushalt für das nächste Jahr.

Selbst Alice Weidel, die AfD-Chefin, kann sich das „Narrentheater“ dieser Regierung nicht verkneifen. Und mal ehrlich, wenn sogar die Opposition von „Narrentheater“ spricht, dann wissen Sie, es ist keine Satire mehr, es ist schlicht und ergreifend die ungeschminkte Realität. Die GroKo ist also zurück, frisch gewählt im Februar 2025, und die Probleme sind die alten, nur größer und teurer. Wir dürfen gespannt sein, welche absurde Fortsetzung dieses Dauerbrenners wir als Nächstes erleben werden. Vielleicht eine 49-Prozent-Haltelinie? Man will ja schließlich flexibel bleiben. Und vor allem: Man will uns ja nicht langweilen!

  • Kanzler Merz und seine Koalition verteidigen ein Rentenniveau von 48 Prozent, ein Versprechen, das so alt ist wie die Rentenversicherung selbst, und dabei übersehen, dass die Welt sich dreht – meistens im Kreis.
  • Die SPD, unermüdlich im Kampf um die 48 Prozent, tanzt dabei einen Walzer mit der Union, der eher an einen Zweikampf erinnert, bei dem niemand gewinnen kann, außer vielleicht die Staatskasse, die fleißig mitschreibt, wie viel Geld sie uns noch abknöpfen darf.
  • Während die Generation Z ihre Rentenansprüche vermutlich schon in Kryptowährungen umrechnet, debattieren die Politiker über Zahlen, die nur noch in den Geschichtsbüchern einen Platz finden sollten – unter der Rubrik „unendliche Geschichte“.

Bild: Pixabay / meineresterampe


Report (29.11.2025) – Hofnarr

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