Öffentlichkeitsfahndung nach Brandanschlag auf Kölner „Maus“-Statue – Tatverdächtiger kam mit Fahrrad
Köln (red). Nach der Sachbeschädigung durch Brandstiftung an der beliebten „Maus“-Statue vor dem Gebäude des Westdeutschen Rundfunks (WDR) in Köln fahndet die Kriminalpolizei nun mit Überwachungsfotos nach einem Tatverdächtigen. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht auf den 26. Juli 2025 an der Mörsergasse.
Wie die Kripo Köln am Freitag (28. November 2025) mitteilte, zeigen Aufnahmen einer Überwachungskamera einen Mann, der sich zwischen 23.35 Uhr und 0.40 Uhr im Bereich der Mörsergasse aufhielt und wiederholt an der orangenen Statue zündelte. Als die Figur schließlich Feuer fing, entfernte sich der Unbekannte in Richtung Breite Straße. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes bemerkte die brennende „Maus“-Figur gegen 0.50 Uhr und alarmierte die Einsatzkräfte.
Die Statue, ein beliebtes Fotomotiv und Wahrzeichen der „Sendung mit der Maus“, wurde bei dem Brand am rechten Arm und im Gesicht stark verkohlt. Am Tatort wurden zudem Reste von Styropor oder Schwamm-Material gefunden, die mutmaßlich zur Brandlegung genutzt wurden. Die Figur musste nach dem Anschlag in eine mehrtägige „Kur“ geschickt werden und wurde Ende August 2025 repariert an ihren ursprünglichen Platz zurückgebracht.
Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 15 dauern an. Der gesuchte Tatverdächtige soll mit einem Damenrad zum Tatort gekommen sein. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu dem abgebildeten Mann oder dem Vorfall geben können, sich unter der Rufnummer 0221/229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden.
Quelle: Polizei Köln
(Symbolbild: Pixabay)



