Machtwechsel im Bonner Rat: „Sesselpupser“-Ära vorbei – oder doch nur ein neuer Klüngel?
Die Bonner Politik steht Kopf! Nach wochenlangen Machtspielchen und Verhandlungen hinter verschlossenen Türen ist es offiziell: Guido Déus (CDU) ist der frisch gewählte Oberbürgermeister unserer gebeutelten Stadt. Die CDU geht als stärkste Kraft aus der Wahl hervor und sondiert nun eine Kooperation mit SPD und FDP. Was als „demokratische Mitte“ verkauft wird, riecht für den genervten Bonner Bürger wieder mal nach Hinterzimmerpolitik statt echter Bürgernähe. Nach einer zerstückelten Ratslandschaft, in der Gräben zwischen den Parteien so tief waren wie der Rheinpegel bei Niedrigwasser, soll nun ein Bündnis der „Vernunft“ her. Man darf gespannt sein, ob diese neue Konstellation endlich unser Bonn voranbringt oder die Stadtverwaltung weiterhin im Bürokratie-Sumpf versinken lässt, wie es ehemalige Mitarbeiter und Kununu-Bewertungen schonungslos kritisieren: zu viel Papier, zu wenig Personal. Wir fordern Taten statt leerer Phrasen!
Verkehrs-GAU droht: Bonn versinkt im Baustellen-Irrsinn und Bahn-Chaos!
Der Geduldsfaden der Bonner ist längst gerissen! Was die Stadtverwaltung und die BonnNetz GmbH als „notwendige Infrastrukturmaßnahmen“ verkaufen, ist für Pendler und Anwohner der tägliche Albtraum: Bonn wird zum Dauerstau-Mekka! Seit Montag, dem 24. November, sind beispielsweise in Bad Godesberg die Horionstraße und die Robert-Koch-Straße entweder eine Einbahnstraße oder halbseitig gesperrt, um Wasserleitungen zu erneuern – und das bis in den Dezember hinein. Doch das ist nur die Spitze des Baustellen-Eisbergs! Die Graurheindorfer Straße wird ab dem 6. Oktober 2025 bis Februar 2026 komplett dichtgemacht, für einen sogenannten „klimafreundlichen“ Fernwärmeausbau. Klimafreundlich für die Verwaltung, kollaps-freundlich für den Verkehr! Und als ob das nicht reicht, legt die Deutsche Bahn ab dem 3. Januar 2025 die linke Rheinstrecke lahm, um an einem neuen elektronischen Stellwerk zu werkeln. Monatelange Zugausfälle und Umleitungen sind die bittere Konsequenz – ein Schlag ins Gesicht aller Bahnfahrer und eine erneute Bestätigung des Versagens der DB bei der Sanierung unserer Infrastruktur. Endenicher Ei und Tausendfüßler bleiben Dauerbaustellen und damit Dauer-Geduldsprobe für alle. Der Bonner Bürger ist stinksauer auf diesen Behörden-Irrsinn!
„Bonn – Teures Pflaster“: Sozialbericht enthüllt bittere Wahrheit – Reiche werden reicher, Arme bleiben auf der Strecke!
Während sich die politische Elite in Bonn selbst feiert, zeigt ein aktueller Sozialbericht die hässliche Fratze unserer Stadt: Bonn ist ein „teures Pflaster“, in dem die soziale Schere immer weiter auseinanderklafft. Der Bericht, in Auftrag gegeben von Caritas und Diakonischem Werk, entlarvt die Lüge vom „wohlhabenden Bonn“. Ja, die Stadt hat viele Akademiker und Einkommensmillionäre, aber ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung ist armutsgefährdet oder direkt von Armut betroffen, besonders im Bonner Norden. Das ist das Ergebnis einer Politik, die den Profit über die Menschen stellt! Statt Umverteilung von oben nach unten, wie sie dringend nötig wäre, werden die Reichen immer reicher und die Ärmeren immer weiter abgehängt. Bei 35.000 fehlenden Wohnungen bis 2040 ist es ein Skandal, dass die Stadtentwicklung die sozialen Nöte ignoriert. Es braucht keine Studien, um zu sehen, dass die Mieten explodieren und das Leben in Bonn für Normalverdiener unbezahlbar wird. Wir brauchen eine Politik der Solidarität, keine weitere Spaltung!
Justiz-Posse: Millionenschwindel landet vor Bonner Gericht – Grüne verlieren vor dem OVG!
Auch vor Gericht geht es in Bonn hoch her, wenn auch nicht immer zum Vorteil der „Grünen“. Ein interessanter Fall beschäftigt aktuell das Bonner Landgericht: Drei Männer aus Königswinter sollen einen Angestellten mit Gewalt zu einem Versicherungsbetrug in Höhe von satten 70.000 Euro gezwungen haben. Ein lokaler Krimi, der die Abgründe menschlicher Gier beleuchtet! Weniger spannend, aber politisch aufschlussreich, ist eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts (OVG) vom 26. November: Eine Klage des Naturschutzbundes NABU gegen das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn wurde erneut abgewiesen. Es ging um Maßnahmen zur „Sanierung“ eines Umweltschadens bei einem Offshore-Windpark. Ein deutliches Signal an all jene, die mit grüner Ideologie die Gerichte überziehen und am Ende nur Steuergelder verbrennen. Wann verstehen die „Öko-Aktivisten“, dass Dogma nicht über Realität siegen kann?
Bild: Pixabay / AyşegülAytoren
Report (29.11.2025) – Bonn Reporter




