Die Rentenfalle: Eliten-Polonaise auf den Knochen der Malocher

Die Renten-Polonaise der Eliten: Tanzt, ihr Malocher, bis zum Sarg!

Die aktuellen politischen Pirouetten um die Rente sind ein Meisterwerk der Absurdität, das selbst Kafka rot werden ließe. Da sitzen sie, die selbsternannten Hüter der Staatskasse, und zelebrieren die vermeintlich „unvermeidliche“ Rentenreform. Allen voran jene, die ihr eigenes Pensionskonto auf ein Niveau gehievt haben, das den Begriff „Altersarmut“ nur noch aus der historischen Märchensammlung kennen. Und was ist die geniale Lösung für die Massen? Genau: länger buckeln! Oder wie man im Polit-Sprech so schön sagt: „Anpassung des Renteneintrittsalters“.

Man muss kein Volkswirt sein, um zu erkennen, dass der Vorschlag, die Lebensarbeitszeit einfach zu verlängern, eine makabre Pointe hat. Besonders dann, wenn man weiß, dass die „Ärmeren härter arbeiten und früher sterben“. Wer in der Produktion steht, den Rücken krumm macht oder im Niedriglohnsektor um jeden Cent kämpft, soll also brav weiter die Knochen hinhalten, während die Champagner-Sippe im Parlament über die „Generationengerechtigkeit“ palavert. Generationengerechtigkeit? Das ist doch nur der neue Euphemismus für „Wir nehmen es den Armen, damit die Reichen nicht verzichten müssen!“

Während in den Hinterzimmern des Bundestags über die 48 Prozent Rentenniveau gefeilscht wird, die bestenfalls ein Feigenblatt sind, um die Altersarmut zu „begrenzen“, fragen wir uns: Wann kommt die Anpassung des Kapitalertragssteuersatzes? Wann werden Vermögen und Erbschaften endlich so besteuert, dass die Umverteilung tatsächlich mal von oben nach unten stattfindet, statt andersherum? Ach, da ist es plötzlich ganz still im Saal der Mächtigen. Da ist das soziale Gewissen so dünn wie die Haare der Alterspräsidentin.

Die Wahrheit ist: Diese „Reformen“ sind keine Rettungsaktion, sondern eine schamlose Umschichtung der Lasten. Man knechtet die, die ohnehin schon am Limit sind, und schützt jene, die sich auf Kosten der Allgemeinheit eine goldene Nase verdienen. Während der kleine Mann, der kaum bis zur Rente durchhält, noch im Grab über die Rentenbeiträge nachgrübeln soll, gönnen sich Konzerne und Superreiche weiterhin steuerfreie Oasen und Gewinnmaximierung ohne Reue. Das ist nicht Politik, das ist ein schlecht inszeniertes Theaterstück, in dem die Opfer auch noch Applaus für ihren eigenen Untergang spenden sollen. Aber keine Sorge, liebe Volksvertreter: Die Wut im Saal ist längst größer als jedes Lachen.

Bild: Pixabay / fotoblend


Report (30.11.2025) – Hofnarr

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