Ermittlungen nach Brand in Köln-Weiß – Bewohner in Klinik

Großeinsatz in Köln-Weiß: Hausbrand durch Kaminfeuer eskaliert – illegale Pyrotechnik behindert Löscharbeiten

Ein verheerender Hausbrand hat am Dienstagabend (25. November) in Köln-Weiß zu einem Großeinsatz der Feuerwehr geführt. In der Straße „Auf dem Klemberg“ wurde ein 68-jähriger Bewohner schwer verletzt und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Das Feuer, das ersten Angaben zufolge in einem Kamin seinen Ursprung hatte, breitete sich schnell auf das gesamte Einfamilienhaus sowie ein Nachbargebäude aus.

Die Einsatzkräfte, die gegen 18:30 Uhr alarmiert wurden, fanden ein in Vollbrand stehendes Reihenmittelhaus vor. Die Löscharbeiten gestalteten sich jedoch extrem schwierig und zogen sich bis in die Nachtstunden. Der Grund: Im Inneren des Hauses war illegal Pyrotechnik gelagert, die immer wieder detonierte und somit einen Innenangriff der Feuerwehr verhinderte.

Rund 70 Einsatzkräfte mit 25 Fahrzeugen waren vor Ort, um die Flammen ausschließlich von außen zu bekämpfen und ein Übergreifen auf weitere angrenzende Häuser zu verhindern. Anwohner mussten ihre Häuser verlassen, und über die NINA-Warn-App wurde die Bevölkerung in den Stadtteilen Weiß und Sürth aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Später durchgeführte Messungen der Feuerwehr ergaben glücklicherweise keine gesundheitsgefährdenden Stoffkonzentrationen in der Luft.

Beide Wohnhäuser sind nach dem Brand vorerst unbewohnbar. Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung liegen der Polizei derzeit nicht vor. Das Kriminalkommissariat 15 hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen.

Quelle: Polizei Köln

(Symbolbild: Pixabay)

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